Wien - Das österreichische Bundesheer beteiligt sich ab dem heutigen Donnerstag an einer fiktiven Krisenmanagement-Übung am "Grünen Tisch" im Rahmen der NATO-Parnerschaft für Frieden (PfP). Die siebentägige Übung mit dem Namen "CMX 2001" dauert bis 21. Februar. Mit der Stabsübung der NATO und ihrer Partnerstaaten sollen die politischen Konsultationsmechanismen der Alliierten mit den Partnerstaaten in einem Krisenszenario verbessert werden, teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag in einer Aussendung mit. An der Krisenmanagement-Übung nehmen neben den 19 NATO-Staaten 14 weitere Länder teil, die der Partnerschaft für den Frieden angehören. Unter Federführung des Außenministeriums betreibt Österreich eine nationale "Krisenmanagement-Zelle", die im Verteidigungsministerium untergebracht und rund um die Uhr tätig ist. Der Übungsablauf wird laut Aussendung in enger Zusammenarbeit zwischen Bundeskanzleramt, Außen- und Verteidigungsministerium bewältigt. Der Stabsübung CMX 2001 liegt ein Krisenszenario auf der fiktiven Nordatlantik-Insel "NOG-Island" zugrunde. Die Ausgangslage dient zur Planung und Umsetzung eines UNO-mandatierten friedensunterstützenden Einsatzes der NATO, wobei auf Erfahrungen aus dem Balkan-Krisenmanagement zurückgegriffen werden soll. Das fiktive österreichische Kontingent umfasst 450 Soldaten. (APA)