Wien - Auch in Europa geht es trotz der zum Teil schmerzhaften Bereinigung des Dot-com-Marktes in den letzten Monaten mit dem E-Commerce weiterhin rasant bergauf: Bis zum Jahr 2005, so prognostizieren Wirtschaftsforscher, werden bereits 16 Prozent aller Geschäftstransaktionen in der EU über das Internet geführt, das Geschäftsvolumen wird bis dahin nach Angaben von UBS Warburg auf 2400 Milliarden EURO (33 Billionen Schilling) anwachsen. Bei Fujitsu Siemens setzt man diesbezüglich vor allem auf den mobilen Anwender, der immer und überall mit dem Netz verbunden sein und rund um die Uhr in jeder Lebenslage seine elektronischen Geschäfte erledigen will. Egal, ob zu Hause, auf Reisen, im Internet-Café oder am Flughafen, der User von morgen er-wartet sicheren Zugriff auf seine persönlichen Daten, aber auch auf businessrelevante Informationen. Zwei Standbeine

Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen mehr als 800 Millionen Menschen weltweit mit mobilen Geräten Business betreiben, während nur etwa 500 Millionen User weiterhin von stationären Geräten aus auf das Netz zugreifen werden. Für Marcus Dekan, Managing Director bei Fujitsu Siemens, ergeben sich daraus vor allem zwei Standbeine für die Informationstechnologie von morgen: Mobility-Lösungen auf der einen, Business Critical Computing auf der anderen Seite. In letzterem Bereich setzt das Unternehmen sowohl auf den Intel-basierenden Industriestandard mit Pentium-Prozessoren und den ersten IA-64-Produkten, wie auch - im absoluten High End - auf Unix-Server unter Solaris. Im Primepower 2000 etwa, dem Spitzengerät dieser Produktfamilie, der aus bis zu vier Schränken bestehen kann, finden 128 CPUs (Sparc64 GP) Platz, die Hersteller sprechen von einer Verfügbarkeit von 99,999 Prozent. (ufw, DER STANDARD, Printausgabe 16.2.2001)