Graz - In einem Interview mit dem ORF sagte Hans Sallmutter, der amtierende Präsident des Hauptverbandes der Sozialversicherungen, dass er nicht die Nachfolge Peter Schachners an der steirischen SPÖ-Spitze antreten wolle. Die Grazer Stadtparteichefin Tatjana Kaltenbeck-Michl hatte durch ihren ungewöhnlichen Kandidatenvorschlag am Freitag eine offene Personaldiskussionen heraufbeschworen. Kaltenbeck-Michl meinte, Sallmutter wäre nach Schachners Rückzug der beste Kandidat. Die Grazer SPÖ-Chefin blieb trotz der heftigen Reaktionen aus der Landes-SP am Freitag bei ihrem Vorschlag. Sie sagte, sie strebe "keinesfalls die vorzeitige Ablöse von Schachner" an, sondern wolle nur den Kreis der KandidatInnen für seine Nachfolge" erweitern. SPÖ-Landesrat Kurt Flecker meinte zu der Angelegenheit, dass Namen intern deponiert gehören, und dass jegliche andere Vorgangsweise der Partei, dem Vorsitzendem und der gemeinsamen Sache schade. In dem Interview stellte Sallmutter klar, dass er die Nachfolge an der steirischen SPÖ-Spitze nicht antreten werde. Er möchte im Hauptverband der Sozialversicherungen bleiben. In die Steiermark ziehe es den gebürtigen Oststeirer erst wieder in der Pension zurück. (APA)