Bozen/Rom - Der Ministerrat in Rom hat am Freitag die Strafen für nicht zweisprachige Medikamente in Südtirol verschärft. Dies teilte Landeshauptmann Luis Durnwalder mit. Seit Jahren wird versucht, die Zweisprachigkeit (Deutsch/Italienisch) auch bei den Beipackzetteln durchzusetzen. Mit den verabschiedeten Bestimmungen wurden die Strafen bei Nichtbeachtung auf sechs Millionen Lire (3.099 Euro/42.640 S) erhöht. Zudem wurde beschlossen, dass bei Nichteinhaltung der geltenden Vorschriften für die zweisprachigen Beipackzettel in Südtirol der Pharmafirma nach sechs Monaten die Verteilerlizenz entzogen wird. (APA)