Dhaka - In Bangladesch sind offiziellen Angaben zufolge ein britischer und zwei dänische Touristen verschleppt worden. Hinter der Entführung stünden vermutlich Rebellen aus der Chittagong-Region im Südosten des Landes, teilten Sicherheitsbehörden am Samstag mit. Die Touristen seien bereits am Freitag in Guiapara, rund 400 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt, verschleppt worden. Die bewaffneten Entführer hätten ein Lösegeld von umgerechnet 16,9 Millionen Schilling gefordert. Ein weiterer Brite und sein einheimischer Fahrer seien ebenfalls mit einem Gewehr bedroht worden, aber nicht verschleppt worden. Die Polizei vermutete, bei den Entführern handle es sich um Shanti Bahini-Rebellen, die sich 1997 einem Friedensabkommen mit der Regierung widersetzt hatten. Das Friedensabkommen hatte einen 25-jährigen Rebellenaufstand in der Chittagong-Region an der Grenze zu Indien und Birma beendet. (APA/Reuters)