Wien/Linz - "Welche Form der Zusammenarbeit würden Sie in Wien bevorzugen?" fragte das market -Institut.

O SPÖ und ÖVP: 45 Prozent sind für die bisherige Koalition, besonders die Anhänger der jeweiligen Parteien und ältere Befragte.
O SPÖ und Grüne: 24 Prozent können sich dafür erwärmen - Grün-Wähler sogar zu drei Vierteln.
O Alle Parteien: Die Konzentrationsregierung würde acht Prozent gefallen.
O ÖVP und FPÖ: rechnerisch kaum möglich. Dennoch sind acht Prozent für Schwarz-Blau in Wien.
O SPÖ und FPÖ: politisch kaum möglich - und unbeliebt. Nur vier Prozent wünschen Rot-Blau.

Auf Ressentiments innerhalb seiner Partei gegenüber einer rot-grünen Koalition angesprochen, meinte Bürgermeister Michael Häupl am Sonntag, wenn er davon ausgehen würde, dass Rot-Grün eine nicht machbare Option wäre, dann hätte er sie nicht in Erwägung gezogen: "Grundsätzlich meine ich, dass die Grünen für die SPÖ ein Partner sein können." Die Bundes-SPÖ habe keinen Einfluss auf die Wiener Wahl, sagte Häupl, Parteichef Alfred Gusenbauer werde aber "selbstverständlich" helfen. (cs/APA) (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19. 2. 2001)