Im Zuge einer großflächigen Umweltverschmutzung entlang der Mur bei Leoben-Hinterberg, die am Wochenende bekannt geworden ist, ermitteln Experten und Behörden. Wie das Ergebnis einer ersten Analyse des flüssigen Schlamms am Montag zeigte, waren keine überhöhten Schwermetall-Konzentrationen feststellbar. Die Werte seien "im Normalbereich" gelegen, erklärte der Leiter des Gewässergüte-Labors des Landes, Hermann Schwinghammer. Ausständig waren noch die Untersuchungen des festen Schlammanteils, aber auch hier erwartet man sich keine Kontamination. Die abschließenden Analyseergebnisse dürften am Dienstagvormittag vorliegen. Der Vorfall in Leoben-Hinterberg, wo weite Uferbereiche der Mur mit rostrotem Schlamm verunreinigt wurden, dürfte nach Angaben der Experten schon einige Zeit zurückliegen. Die Anzeige war allerdings erst am vergangenen Wochenende erfolgt. (APA)