Abuja - Vertreter von rund 20 afrikanischen Staaten haben am am Dienstag in der nigerianischen Hauptstadt Abuja eine Konferenz zur Verhinderung von Menschenhandel eröffnet. Afrikaner seien noch heute die häufigsten Opfer moderner Sklaverei, kritisierte der nigerianische Präsident Olusegun Obasanjo zum Auftakt des fünftägigen Treffens. Insbesondere Frauen und Kinder zählten zu den Opfern des weltweiten Menschenhandels. Eine nigerianische Menschenrechtlerin erklärte im Radiosender BBC, insbesondere in ihrem Staat nehme der Frauenhandel immer mehr zu. Der illegale Verkauf von Frauen zum Zweck der Prostitution sei ein alltägliches Geschäft in dem Land, das aus westlicher Sicht zu den populärsten des Kontinents gehöre. (APA/dpa)