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Telfs/Innsbruck - Im Bundes-Oberstufenrealgymnasium Telfs (BORG) im Tiroler Oberland können sich Schüler ab kommenden Herbst ein fundiertes Wissen über die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien im fächerübergreifenden Unterricht aneignen. Der Landesschulrat für Tirol hat einen entsprechenden Schulversuch genehmigt. Besonders "bedeutsam" sei, dass der neue IT-Schwerpunkt "Informations- und Kommunikationstechnologie" auf breiter Basis vermittelt werde. "Die IT-Fächer sollen nicht als separate Kompetenz betrachtet, sondern in alle Unterrichtsgegenstände integriert werden", betonte der Präsident des Landeschulrates, Sebastian Mitterer, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Telfs. Als Ziel des neuen Zweiges nannte der Direktor des BORG Telfs, Johann Sterzinger, das "Erlernen der Grundlagen der neuen Technologien" sowie das "Kennenlernen der vielfältigen Möglichkeiten ihrer Anwendung". Geplant sei, dass die Schüler den Computer als Werkzeug für sinnvolle Problemlösungen sowohl in Teamarbeit als auch in Alleinarbeit einsetzen lernen. Der Unterricht soll in Gruppen zu maximal zehn Schülern stattfinden. Die Schüler können im Rahmen dieser Ausbildung auch Zusatzqualifikationen erwerben, wie etwa den Europäischen Computerführerschein oder Netzwerkzertifikationen, sowie Schwerpunkte in den Wahlpflichtfächern setzen. Angeboten werden unter anderem Webdesign, Computermusik, digitale Elektronik und numerische Mathematik. Vorkenntnisse seien keine erforderlich. Ab der siebenten Klasse sollen Schularbeiten geschrieben werden. Das Unterrichtsfach könne daher auch zur mündlichen sowie schriftlichen Matura gewählt werden, erklärte Sterzinger.(APA)