Eisenstadt - Das im Mai 2000 im Technologiezentrum Pinkafeld angesiedelte Call Center Burgenland kämpft offenbar mit wirtschaftlichen Problemen. So wurde heute, Mittwoch, bekannt, dass mit 31. März 17 der insgesamt 22 Mitarbeiter gekündigt werden. Man habe die Marktlage falsch eingeschätzt, die Aufträge seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben, begründet die Geschäftsleitung diesen Entschluss. Die Gesellschafter des Unternehmens, darunter die WIBAG und die Gemeinde Pinkafeld, wollen nun nach Lösungen und einem neuen Partner suchen. Bis zum 1. April soll dann eine endgültige Entscheidung fallen, ob das Unternehmen entweder mit wenigen Arbeitskräften weitergeführt wird, oder ein neuer Investor hinzukommt. In diesem Fall, so hofft man im Call Center, könnten die nun gekündigten Mitarbeiter wieder eingestellt werden. (APA)