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Linz/Wien - Die FPÖ habe mit Helene Partik-Pable als neuer Spitzenkandidatin für die Wiener Gemeinderatswahl am 25. März bessere Chancen als mit ihrem Vorgänger Hilmar Kabas. Das ist das am Mittwoch veröffentlichte Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "IMAS". Besonders die Wiener zeigten sich von Partik-Pable überzeugt. Die Meinungsforscher fragten 1.000 für die österreichische Gesamtbevölkerung ausgewählte Personen, ob die FPÖ bei der kommenden Gemeinderatswahl in Wien mit Partik-Pable eher größere oder eher geringere Chancen als mit Kabas habe. 24 Prozent der Befragten gaben dabei der FPÖ mit der Ex-Richterin größere Chancen, 17 Prozent geringere. 27 Prozent sahen keinen Unterschied, 32 Prozent hatten dazu keine Meinung. Abweichend davon waren die Einschätzungen durch Anhänger von SPÖ und FPÖ. Bei den Sympathisanten der Freiheitlichen sahen 42 Prozent mit Partik-Pable größere Chancen und nur elf Prozent geringere. Dagegen glaubten nur 16 Prozent der SPÖ-Wähler, dass die FPÖ mit der neuen Spitzenkandidatin bessere Karten habe aber 25 Prozent von ihnen beurteilten die Aussichten nun als schlechter. Ungleich leichter als der Gesamtbevölkerung fiel es den an der bevorstehenden Wahl unmittelbar Beteiligten - den Wienern, sich eine Meinung über die Lage zu bilden. Die Bewohner der Bundeshauptstadt sind im Verhältnis 34 zu 27 Prozent davon überzeugt, dass die FPÖ mit Helene Partik-Pable einen guten Griff getan habe und mit ihr die besseren Karten besitze als mit Hilmar Kabas. 27 Prozent sahen keinen Unterschied, nur zwölf Prozent äußerten sich zu der Frage nicht. (APA)