Die Österreicher wollen ihre Amtswege verstärkt elektronisch bewältigen. Das zeigt eine Studie der Wirtschaftsuniversität im Auftrag des Software-Herstellers Unisys. Demnach sind 46 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die öffentliche Verwaltung künftig vermehrt per Internet mit dem Bürger kommunizieren sollte. Immerhin 40 Prozent messen weiterhin telefonischen Kontakten wichtige Bedeutung bei. Überraschend hoch ist die Akzeptanz der aktuellen Verwaltung. Fast 70 Prozent sind eher (60,9) oder sehr zufrieden (8,8 Prozent). Derzeit spielt das Internet noch eine untergeordnete Rolle. Lediglich drei Prozent der Befragten verwenden das e-mail im Behörden-Kontakt. Fast die Hälfte absolviert die Amtskontakte durch persönliche Besuche, ein Drittel übers Telefon. Kaum Akzeptanz gibt es für die in den Ämtern aufgestellten Info-Terminals Die Studie ist allerdings mit einiger Vorsicht zu betrachten, da die Zahl der Befragten vergleichsweise niedrig ist. Angeschrieben wurden insgesamt 1.000 repräsentativ ausgewählte Bürger und 300 Unternehmen in ganz Österreich. Angaben machten dann aber nur 265 Einzelpersonen und 52 Firmen. (APA)