Wien - Das am Frankfurter Neuen Markt gelistete Wiener Pharmaunternehmen Sanochemia Pharmazeutika AG wird von der Erste Bank weiterhin mit "Outperform" eingestuft. Die Ergebnisses des ersten Quartals seien hauptsächlich auf Grund von unregelmäßigen Zahlungen hinter den Erwartungen zurück geblieben, das sollte sich aber bald ändern, erwartet Erste Bank-Analystin Vladimira Urbankova. Die Sanochemia-Aktie reagiert auf die Ergebnisse mit einem Kursrutsch auf ein neues Jahrestief. Zuwächse sollte es bei den Human Pharmazeutika's Lopamidol und Galantamine geben, zumal die Einführung von Reminyl in den USA noch in der Schwebe sei. Urbankova glaubt weiterhin, dass die Sanochemia-Story intakt ist. Die Gewinnschätzungen werden daher nur leicht modifiziert. Das Gewinnziel fürd 2000/01 wird von 2,1 auf 1,9 Mill. Euro gesenkt. Das entspricht einem Gewinn je Aktie von 0,19 Euro. Für die Folgejahre erwartet Urbankova 0,39, 0,83 und 1,50 Euro Gewinn je Aktien. Die Sanochemia-Aktie hat seit Montag, dem Tag vor der Ergebnisveröffentlichung, 17 Prozent verloren. Heute, gegen 12 Uhr Mittag, lag die Aktie am bisherigen Jahrestief bei 26 Euro, das ist um 2,5 Prozent unter dem gestrigen Schluss von 26,66 Euro. Gehandelt wurden bisher knapp 3.000 Aktien. Das bisherige Jahreshoch lag bei 42 Euro. (APA)