Salzburg - In Kaprun laufen die Bergearbeiten laut Gendarmerie exakt nach Zeitplan: Am Donnerstag hat das Bergeteam der ÖBB mit der Hebung der 16 Tonnen schweren ausgebrannten Zugsgarnitur begonnen. Am Freitag wurde diese Arbeit planmäßig abgeschlossen. Das Wrack schwebt nun 50 Zentimeter über dem Boden, wobei die Schienen - wie von den vom Landesgericht bestellten Sachverständigen angeordnet - fix mit der Garnitur verbunden sind. Die Schienen, die für die Gleiserneuerungsarbeiten benötigt werden, wurden im Tunnel bis zur Unglücksstelle transportiert. "Erste Vorarbeiten für den Schienenaustausch wurden bereits durchgeführt", so die Kriminalabteilung der Gendarmerie in einer Aussendung. Die Kriminalisten gehen davon aus, dass der Zeitplan eingehalten werden und die Bergung der "Kitzsteingams" planmäßig am 1. März erfolgen kann. (APA)