Salzburg - Die künftige Salzburger SP-Chefin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Gabi Burgstaller wurde am 23. Mai 1963 geboren, aufgewachsen ist sie in Penetzdorf bei Niederthalheim bei Schwanenstadt in Oberösterreich. Sie stammt nach eigenen Angaben "aus einer Großfamilie mit lieben, wenn auch konservativen Eltern (Bauern) und tollen fünf Geschwistern". Sie besuchte das Gymnasium in Gmunden, war ein Jahr in Großbritannien, studierte dann Jus und hatte diverse Assistentenjobs an der Universität Salzburg. Sie war ab 1. Mai 1989 Konsumentenberaterin in der Arbeiterkammer Salzburg, dort in der Wohn- sowie Mietrechtsberatung und "Jägerin" der Manager im Bautreuhand/IMMAG/WEB-Skandal, damit auch Vertreterin von 25.000 geschädigten Anlegern. Ihr Senkrechtstart begann als Klubvorsitzende im SPÖ-Landtagsklub (1994-1999). Seit dem 27. April 1999 ist sie Landesrätin für Frauen und Gleichbehandlung, Verkehrsangelegenheiten, Bauverwaltung und Gewerbe und Konsumentenschutz. Beim Parteitag in der Kurhalle Oberlaa in Wien wurde sie am 29. April des Vorjahrs zur stellvertretenden SPÖ-Vorsitzenden gewählt. Burgstaller ist ledig. Schon bald nach ihrem Eintritt in die Politik zeichnete sich ab, dass sie zu Höherem bestimmt ist. Die Juristin galt schon immer als sehr ehrgeizig, fleißig und umgänglich. Immer wieder wenn es um Personalfragen in der SPÖ ging, tauchte der Name Burgstaller auf. Es gab mehrere Anfragen aus Wien - so zum Beispiel als Bundesgeschäftsführerin oder als Frauenministerin - doch Burgstaller winkte stets ab. Sie fühle sich in Salzburg wohler als auf dem Wiener Parkett, wie sie einmal in einem Interview meinte. (APA)