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Foto: APA/Eggenberger
Wien - Wie bereits Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer oder der Zweite Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn stellte sich auch Jörg Haider in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag hinter die unter Beschuss geratene Infrastrukturministerin Monika Forstinger. Sie könne jedenfalls nicht für die jahrzehntelangen Fehlleistungen der SPÖ-Verkehrspolitik verantwortlich gemacht werden. Massiv verurteilte Haider Aussagen des Wiener SPÖ-Bürgermeisters Michael Häupl, wonach Forstinger eine autistische Persönlichkeit habe. Es müsse einer Ministerin gestattet sein, zu wagen zu sagen, "man hat mich nicht informiert". Ein Disziplinarverfahren würde nun Klarheit schaffen. Er, Haider, traue grundsätzlich allen Beamten. Es gebe aber schon einige, die sich politisch betätigen würden. Im Sozialressort beispielsweise sei "die Lust sehr groß, Minister ausrutschen zu lassen". Man sollte Forstinger nun die Chance einräumen, in absehbarer Zeit eine Konzeption zur Verkehrspolitik auf den Tisch zu legen. (APA)