Wellington - In der Antarktis ist eine Pinguin-Brutstätte möglicherweise durch Ölverschmutzung unbekannter Herkunft bedroht. Wissenschafter fanden in der Nähe einer verlassenen US-Forschungsstationölverschmierte Pinguin-Küken, sagte eine Wissenschafterin der Forschergruppe Antarctic New Zealand am Samstag. Demnach wurden auch etwa ein Dutzend Schmelzwasserbecken entdeckt, die mit ölähnlichen Substanzen verschmutzt waren. Derzeit würden Wasser-, Öl- und Bodenproben untersucht, um der Ursache auf die Spur zu kommen. Die verschmutzten Becken lagen nach Angaben der Organisation in der Nähe einer Pinguin-Kolonie mit 50.000 brütenden Paaren. Die USA hatten die Forschungsstation 1957 gebaut und 1973 wieder verlassen. Heute ist Cape Hallett wegen seiner Pinguine ein beliebtes Ziel für Touristen. (APA)