Pontotoc - Bei einem Wirbelsturm im US-Bundesstaat Mississippi sind mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden 30 Personen verletzt. Von einigen Häusern stünden nur noch die Fundamente. Der Tornado erreichte nach offiziellen Angaben am Samstagabend in manchen Gebieten Geschwindigkeiten von knapp 130 Kilometern pro Stunde. Der Sturm habe eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, sagte der Bürgermeister der besonders stark von dem Tornado getroffenen Stadt Pontotoc. Mindestens 200 Häuser seien in dem Bezirk um die Stadt zerstört worden, ebenso zahlreiche Häuser und Lastwagen. Nach Polizeiangaben wurden mehrere Sturmopfer mit lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Der Gouverneur von Mississippi, Ronnie Musgrove, erklärte den Bezirk Pontotoc am Sonntag zum Katastrophengebiet. Dort leben 26.000 Menschen. Die Unwetterfront zog auch über Teile der Bundesstaaten Texas und Arkansas hinweg. Die Stürme wüteten im Mississippi-Delta und den zentralen Regionen des US-Staates. Mehrere Dutzend Menschen wurden verletzt, zahlreiche Häuser beschädigt oder zerstört und Strommasten umgeknickt. Zunächst war sogar von zehn Todesopfern die Rede gewesen. (APA/Reuters/AP)