Wien - Das EBITDA der börsenotierten CyberTron Telekom AG ist im vergangenen Geschäftsjahr um knapp 50 Prozent von minus 12,46 Mill. Euro auf minus 17,75 Mill. Euro (244 Mill. S) gefallen, die negative Umsatzrentabilität hat sich jedoch deutlich verbessert. Diese vorläufigen Zahlen gab der österreichische Telekom-Betreiber am Mittwoch ad-hoc bekannt. Der Umsatz hat sich demnach von 15,11 Mill. Euro auf 70,14 Mill. Euro mehr als vervierfacht. Das EBITDA - Ergebnis der Betriebstätigkeit ohne Zinsen, Steuern und Abschreibungen - spiegelt jedoch auch einmalige Aufwendungen im vierten Quartal durch die Redimensionierung des Business Plans und die Ausfinanzierung der Gesellschaft in Höhe von insgesamt 3,81 Mill. Euro wider, erläuterte das Unternehmen. Darum bereinigt habe sich diese Kennzahl nur auf einen Verlust 13,94 Mill. Euro verschlechtert. Die Umsatzrentabilität (Return on Sales) verbesserte sich im Jahresabstand von minus 82 auf minus 25 Prozent. Ergebnis 2000 genau im Plan Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr und dem voraussichtlichen, noch nicht testierten Jahresergebnis 2000 liegen wir genau im Plan", kommentierte CyberTron-Vorstandssprecher Christoph Senft die Bilanzzahlen. Für das laufende Jahr sehe sich CyberTron "gut gerüstet", da sich das Unternehmen nach der im Jänner beendeten Finanzierungsrunde kapitalmarktunabhängig bewegen könne. Das Restrukturierungsprogramm habe aber auch einmalige Personalkosten und sonstige Aufwendungen verursacht. Auch durch die Emission der Optionsanleihe und durch die Nichtrealisierung geplanter Investitionen und Beteiligungen seien im Vorjahr einmalige Kosten entstanden. Im vierten Quartal steigerte CyberTron, nach eigenen Angaben zweitgrößter alternativer Festnetzanbieter, den Umsatz im Vergleich zum dritten Quartal um 10 Prozent auf 21,2 Mill. Euro (292 Mill. S). Das EBITDA - ohne einmalige Finanzierungs- und Restrukturierungskosten sank von minus 3,1 Mill. Euro auf minus 2,9 Mill. Euro. (APA)