Wien - Die börsenotierte niederösterreichische Eybl International AG, Krems, wird 2001 voraussichtlich die Dividende durch Streichung des Dividendenbonus aus dem Vorjahr auf kürzen. Davon geht zumindest RZB-Analyst Alfred Steininger nach den rückläufigen Ergebnissen des Autozuliefer- und Textilkonzern im Geschäftsjahr 2000 aus. Die Neutral-Einstufung hält die RZB vorerst aufrecht, will die kommenden Quartalsergebnisse aber genau verfolgen. Derzeit werden die Gewinnschätzungen überarbeitet, heißt es in einer aktuellen Kurzanalyse der RZB von heute, Mittwoch. Im Vorjahr erhöhte Eybl International die Ausschüttung für 1999 von 18 auf 24 Prozent bzw. von 1,3 auf 1,7 Euro. 12 Prozent davon waren Grunddividende und 12 Prozent Bonus. Heuer würde das Unternehmen laut RZB nur die Grunddividende von 0,87 Euro je Aktie ausschütten. Die RZB würde es begrüßen, wenn das Unternehmen die Börsenplatzfrage und die Notizverhältnisse rasch klären würde, so Steininger weiter. Die Eybl-Aktie leide unter der sehr geringen Liquidität. Steininger bezeichnet es als unverständlich, warum die Aktien auch noch an zwei verschiedenen Börseplätzen notieren. Das laufende Aktienrückkaufprogramm belaste die Liquidität der Aktie zusätzlich. (APA)