Düsseldorf/Hamburg - Ex-Tennisstar Boris Becker will seine Firmenbeteiligungen in einer Muttergesellschaft bündeln und strebt weiterhin einen Börsengang an. "Ich kann nicht den genauen Zeitpunkt nennen, aber ein Börsengang ist weiter erstrebenswert und wird auch kommen", sagte Becker dem Düsseldorfer "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Die Gesellschafteranteile sollten "schon in einigen Monaten" zusammengelegt werden. Becker hatte zuvor einen Börsengang für Sommer dieses Jahres angekündigt. "Im Moment wäre es Selbstmord, mit einer Firma an die Börse zu gehen", sagte er jedoch nun der Zeitung. "Meine Sportvermarktungsagenturen BBI und BBM bieten leider nicht ausreichend Content und das Internetportal Sportgate ist nicht einmal online." Becker hoffe auf einen Start von Sportgate "im April oder Mai". Ursprünglich sollte das Portal im vergangenen Jahr online gehen. Die Becker-Firmen beschäftigen zusammen nach früheren Angaben rund 170 Mitarbeiter. Ihm gehören die Sportmarketing-Agenturen BBM (Boris Becker Marketing) in München und BBI (Boris Becker Sportmarketing) im schweizerischen Pfäffikon. Becker ist außerdem Gesellschafter des Sportartikelherstellers Völkl Tennis GmbH. (APA/dpa)