Helsinki - Die finnische Kriminalpolizei hat am Freitag Ermittlungen zum Dopingskandal bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Lahti aufgenommen, bei der sechs einheimische Läufer positiv getestet worden sind. Wie ein Polizeisprecher in Helsinki mitteilte, gehe es vor allem um den Verdacht illegaler Medikamenteneinfuhr. Das Doping selbst ist nach finnischem Recht kein Straftatbestand. Ebenfalls ermittelt werde wegen des Verdachts auf Missbrauch öffentlicher Gelder. Der Skiverband lieferte ebenfalls am Freitag in Helsinki einen von der Regierung angeforderten Bericht zum Dopingskandal ab. Über den Inhalt wurde zunächst nichts mitgeteilt. Sportministerin Suvi Linden hatte den Bericht und gleichzeitig den kompletten Wechsel der Verbandsspitze verlangt. Skiverbandspräsident Paavo M. Petäjä teilte kurz vor Übergabe des Berichtes mit, dass die in Lahti ausgesprochene Suspendierung von Cheftrainer Kari-Pekka Kyrö sowie seiner Cotrainer Jarmo Riski und Antti Leppävuori in fristlose Entlassungen umgewandelt worden seien. (APA/dpa)