Von mehr Wahlfreiheit für die Frauen und dem "nächsten Schritt, dem Pensionssplitting", sprach die freiheitliche oberösterreichische Landesrätin Ursula Haubner. FPÖ-Familiensprecherin Edith Haller schloss sich dem Jubel von Haubner und Generalsekretärin Theresia Zierler nicht voll an: Sie will, dass der Kündigungsschutz so lange dauert wie der Kindergeldbezug. Auch der Tiroler AK-Präsident Fritz Dinkhauser (ÖVP) kritisierte mangelnde arbeitsrechtliche Bestimmungen wie Kündigungsschutz und Rückkehrrecht an den Arbeitsplatz. Insgesamt sprach Dinkhauser von einem "falschen Ansatz". Noch härter seine sozialdemokratischen Kollegen: ÖGB-Frauenchefin Renate Csörgits fordert ein einkommensabhängiges Karenzgeld zwischen 8437 und 15.087 Schilling. "Frauen müssen sehen, dass es sich in jeder Hinsicht lohnt, arbeiten zu gehen." (D ER S TANDARD , Print-Ausgabe, 08.03. 2001)