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APA / Eric Cabanis
Los Angeles - US-Filmstar Sylvester Stallone hat gegen ihn erhobenen Vorwürfe wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs als "pure Erfindung" zurückgewiesen. Die Anschuldigungen entbehrten jeder Grundlage, sagte sein Anwalt Marty Singer am Mittwoch (Ortszeit) in Los Angeles. Eine Frau hatte den Schauspieler aus "Rocky" und "Rambo" vor einem Gericht in Santa Monica wegen körperlicher und sexueller Übergriffe verklagt. Stallone soll versucht haben, die Klägerin Margie Carr im Februar vergangenen Jahres in einem Fitness-Studio in einem Vorort von Los Angeles zu vergewaltigen. In der Klageschrift heißt es, Stallone habe der Frau die Kleider vom Leib gerissen und versucht, sie zum Geschlechtsverkehr zu zwingen. Dagegen betonte Singer, Carr habe ihre Geschichte an eine Boulevardzeitung verkauft, noch bevor sie Stallone verklagt habe. Das Problem sei, dass in den USA jeder jeden verklagen könne, "egal ob die Vorwürfe stimmen oder nicht". "Sie wollte meinen Klienten heiraten; er sollte seine Frau verlassen", sagte Singer weiter. Stallone ist seit 1997 mit dem Mannequin Jennifer Flavin verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter. (APA)