Wien - Das Fleisch von Wildtieren ist in mehr als 60 Ländern eine wichtige Proteinquelle für die dort lebende Bevölkerung. Doch die übermäßige Jagd gefährdet in vielen tropischen Ländern den Bestand. Darauf machte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aufmerksam. Laut FAO tragen der Einsatz moderner Technologien wie automatische Waffen und Nachtsichtgeräte, der zunehmende Bevölkerungs- und Siedlungsdruck, Flüchtlingsströme in Krisengebieten, die Erschließung einst abgelegener Gebiete und der zunehmende Handel mit dem Fleisch von Wildtieren dazu bei, ganze Populationen zu gefährden oder auszurotten. Fleisch von Wildtieren sei traditionell in ländlichen Gebiet von Menschen für den eigenen Verbrauch verzehrt worden. Inzwischen werde dieses aber zunehmend kommerziell vermarktet und in die Städte geliefert. Die FAO warnte davor, dass es dadurch zum Aussterben von Elefanten, großer Antilopen, Gorillas und Schimpansen kommen könnte. (APA)