Moskau/Belgrad/Bujanovac - Der russische Außenminister Igor Iwanow will am Sonntag zu dreitägigen Vermittlungsgesprächen in das Kosovo und nach Mazedonien reisen. Zudem seien Kontakte in der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad geplant, teilte Iwanow am Montag in Moskau mit. Angesichts der Angriffe albanischer Rebellen aus dem Kosovo auf Mazedonien wolle der russische Außenminister bei seinen Gesprächen nach Wegen für eine Friedensregelung suchen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax. Die russische Militärführung kritisierte das Verhalten der KFOR-Truppen im Grenzgebiet zwischen dem Kosovo und Nordmazedonien. "Zurzeit gibt es keine wirkliche Kontrolle der Grenzen zwischen dem Kosovo, Jugoslawien und Mazedonien", sagte der Leiter der Abteilung für internationale Zusammenarbeit im Verteidigungsministerium, General Leonid Iwaschow, am Sonntagabend. Die albanischen Kämpfer müssten endlich entwaffnet werden, forderte Iwaschow. (APA/dpa)