Wien - Der Konzern der börsenotierten Frauenthal Keramik AG hat im Jahr 2000 nach vorläufiger Rechnung deutlich mehr umgesetzt und verdient. Wie das Wiener Unternehmen, das Katalysatoren und Isolatoren fertigt, am Montag Nachmittag mitteilte, stieg das Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) von 1,8 auf 2,7 Mill. Euro (37 Mill. S), bei einer Umsatzsteigerung um 9,8 Prozent von 91,5 auf 100,5 Mill. Euro. Per Ende 2000 beschäftigte Frauenthal 1.293 (Vorjahr: 1.267) Mitarbeiter. Zu Jahresanfang 2001 lag der Auftragsstand der Gruppe mit 56,4 (nach 47,2) Mill. Euro um knapp ein Fünftel höher. Für das Geschäftsfeld Umwelt (Katalysatoren) sieht Frauenthal anhaltend starke Märkte. Außerdem hätten sich zuletzt die Aussichten für die Sparte Isolatoren - insbesondere in den USA - verbessert. In den vergangenen Jahren habe dieser Bereich unter der Asienkrise und unter rückläufigen Investitionen der Energieversorger gelitten. Für 2001 rechnet Frauenthal mit einer ähnlichen Umsatzsteigerung wie 2000, bei einer günstigeren Kostenstruktur. Von ihrem Gesamtumsatz hat die Frauenthal-Gruppe im vergangenen Jahr 70,5 (nach 76,3) Prozent innerhalb der Europäischen Union (EU) und 14,6 (nach 8,8) Prozent im nord- und südamerikanischen Raum erzielt. Der Cash Flow aus dem EGT erreichte 9,6 (nach 9,1) Mill. Euro. (APA)