Graz - Zahlreiche steirische Jugendorganisationen haben anlässlich der Budgetdebatte ein Memorandum an die Landesregierung gerichtet. "Wir fürchten, dass den Jugendlichen bald der Deckel hochgeht", sagt Christian Ehetreiber, Geschäftsführer der "Arge Jugend gegen Gewalt". Die Qualität der präventiven Jugendarbeit außerhalb der Schulen sei in Gefahr; mit rund 32 Millionen Schilling (2,3 Millionen Euro) könne sie nicht gewährleistet werden. Die Forderungen: eine Verdoppelung des Budgets. Zehn Prozent der Bedarfszuweisungen des Ressorts sollen für die Jugendarbeit zweckgebunden werden. Wie viel vom Landesjugendressort definitiv ausgeschüttet werden wird, ist derzeit noch unklar. (koe)