Tokio - Umweltbewusstsein und nicht unbedingt sportlicher Ehrgeiz treibt in diesem Frühling rund 50 Bergsteiger auf den Mount Everest. Auf dem höchsten Berg der Welt wollen sie so viel Müll sammeln wie möglich, wie der Leiter der Expedition, Ken Noguchi, am Dienstag in Tokio ankündigte. "Das Dach der Welt ist wunderschön. Schade nur, dass überall Abfall herumliegt", bedauerte der 27-jährige Japaner, der den 8.848 Meter hohen Berg 1999 als bisher jüngster Alpinist bestieg. Ambitionierte Ziele "Überall liegen Seile, Zeltplanen, Sauerstoffflaschen und Verpackungen." Schon im vergangenen Jahr sammelte er mit 28 Helfern 1,5 Tonnen Müll auf dem Berg. In diesem Jahr hat sich sein Team aus 40 Nepalesen, einem Südkoreaner, drei Chinesen und einem Georgier ein noch höheres Ziel gesteckt: Bis zu drei Tonnen wollen sie zwischen dem Basislager in 5200 Meter Höhe und dem Lager Vier bei 8300 Metern zu Fuß zusammentragen. (APA/AFP)