Der Architekt und Geschäftsführer des US-Unternehmens 2ce , Mike Rosen, hat einen neuen Browser entwickelt, der mehrere Webseiten gleichzeitig anzeigen kann. Ruft ein Nutzer das Programm auf, hat er den Eindruck im Inneren eines würfelförmigen Raumes zu stehen. Er kann auf den drei Seiten, dem Boden und der Decke des virtuellen Würfels Internetseiten aufrufen und von dort aus weitersurfen oder sich einzelne Seiten im Großformat anzeigen lassen. Hunderte von Seiten Jede Seite des Würfels kann zu neuen Würfeln geöffnet werden, so dass sich zuletzt hunderte von Seiten gleichzeitig darstellen lassen. Rosen stellt den "CubicEye" getauften Browser derzeit auf der Internet World Spring 2001-Konferenz vor, die vom 12. bis 16 März in Los Angeles stattfindet. Da Fachleute befürchten, dass Nutzer durch die vielen Darstellungsmöglichkeiten von "CubicEye" überfordert sind, empfiehlt Rosen seine Entwicklung "Power-Usern", die viel und häufig im Internet unterwegs sind und eine Möglichkeit suchen, der Informationsfülle Herr zu werden. Gut geeignet sei das Programm vor allem für Anbieter von Online-Shopping, da es die Anordnung sämtlicher Seiten eines Webangebots in Form einer Einkaufszone mit virtuellen Schaufenstern erlaube. Rosen kann sich auch vorstellen, das Prinzip des Browsers auf die Oberfläche von Fernsehgeräten zu übertragen. Fernsehzuschauer könnten so beispielsweise fünf Fußballspiele auf einmal verfolgen. Nur mit Internet Explorer Um mit "CubicEye" zu arbeiten, wird eine Version des Microsoft Internet Explorer benötigt. Videoclips, die die Funktionsweise des Browsers demonstrieren, zeigt die Firma 2ce unter http://www.2ce.com/demo.html (pte)