Wien - Die internationale Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat ihr Rating für die börsenotierte Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG (Verbund) zurückgestuft. Der Outlook wird mit negativ bewertet, teilte S&P am Dienstagnachmittag mit. Begründet wird die Herabstufung mit dem steigenden Wettbewerbsdruck am Markt sowie der hohen Verschuldung. Positiv bewertet wird das Monopol im Höchstspannungsnetz sowie die wettbewerbsfähigen und umweltfreundlichen Produktionsanlagen. Negativ schlagen sich laut S&P dagegen die Verschuldung sowie das Risiko am wettbewerbsintensiven und volatilen Stromgroßhandelsmarkt nieder. Den negativen Outlook begründet S&P mit einem möglichen Druck auf das Rating durch eventuell über Schulden finanzierte Akquisitionen oder einem stärker als erwarteten Druck auf den Strompreis. Die Bonität des Verbund wird von der internationalen Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) nun mit A+/Negative (nach AA-/Negative) bewertet. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten werden nun mit A+ (AA-) eingestuft. Die Zurücknahme des Rating sei nicht überraschend gekommen, hieß es dazu heute aus dem Verbund zur APA. Energieversorger würden derzeit von den Ratingagenturen generell schlechter bewertet. (APA)