Wien - Der österreichische Außenhandel hat sich das ganze Jahr 2000 hindurch "sehr dynamisch" entwickelt. Dies meldet am Mittwoch die Statistik Austria in einer Aussendung. Demnach erhöhten sich die Exporte im vergangenen Jahr um 14,8 Prozent auf 951,6 Mrd. S (69,2 Mrd. Euro) und die Importe um 13,7 Prozent auf 1,02 Bill. S. Die Einfuhren überschritten damit erstmals die Billionengrenze. Das Defizit der Handelsbilanz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent auf 70,4 Mrd. S. Die Einfuhren stiegen bei Energie und Investitionsgütern am meisten, die Ausfuhren bei Halbfertigwaren sowie Investitions- und Konsumgütern. Die lebhafte lebhafte Entwicklung war nach Angaben der Statistik Austria im Handel mit Drittstaaten etwas stärker ausgeprägt als im Handel mit den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Im Gegensatz zu den Werten des Gesamtjahres entwickelten sich die Importe im Dezember 2000 deutlich dynamischer als die Exporte. Die Einfuhren erreichten im letzten Monat des Jahres 81,6 Mrd. S, die Ausfuhren auf 69,8 Mrd. S. Das Handelsbilanzdefizit war mit 11,8 Mrd. S etwa dreimal so hoch wie im Dezember 1999 (3,6 Mrd. S). (APA)