Nach dem Wettbewerber Ericsson hat am Donnerstag auch der weltgrößte Mobilfunktelefon-Hersteller Nokia seine Umsatzprognosen für das erste Quartal gesenkt. Die finnische Nokia teilte in Helsinki mit, der Umsatz im Quartal werde bis zu 20 Prozent zulegen. Bislang war ein Plus von 25 bis 30 Prozent gesehen worden. Die Wachstumsprognose für die wichtigtse Konzernsparte Mobilfunk nahm Nokia auf 15 bis 20 Prozent zurück. Das Ergebnis pro Aktie werde jedoch weiterhin bei 0,19 Euro erwartet. Allerdings sehe man eine Verbesserung der Margen im Quartal, hieß es weiter. 100 Millionen Handy zu wenig verkauft Nokia zufolge werden im laufenden Jahr weltweit zwischen 450 und 500 Millionen Handys verkauft werden. Ende Januar hatte der finnische Hersteller noch mit einem weltweiten Absatz von rund 550 Millionen Mobiltelefonen gerechnet. Am Markt kursierten seit mehreren Tagen Gerüchte über eine mögliche Warnung vom Branchenführer, nachdem zuletzt der Branchendritte Ericssson die Prognosen für Umsatz, Gewinn und Absatz im ersten Quartal zurückgenommen hatte. Die Unternehmen haben mit der Abschwächung der Konjunktur zu kämpfen. (Reuters)