Die ARD hat am Mittwoch in Frankfurt ein gemeinsames Hörfunk-Börsenstudio eröffnet. Ab dem 2. April sollen 13 Redakteure und Reporter die Radioprogramme der ARD-Rundfunkanstalten sowie das DeutschlandRadio werktags zwischen 6 Uhr und 23 Uhr mit Informationen von der Frankfurter Börse versorgen. Die Federführung für das als ARD-Gemeinschaftseinrichtung geführte Studio hat der Hessische Rundfunk . Die Vorsitzende der ARD-Hörfunkkommission und Hörfunkdirektorin des Westdeutschen Rundfunks, Monika Piel, rechtfertigte die Einrichtung des ersten ARD-Inlandsstudios mit dem steigenden Interesse an Börseninformationen. Die Berichterstattung aus Frankfurt, nach London der zweitgrößte Handelsplatz in Europa, soll entsprechend erweitert werten. Ab sechs Uhr wird das Radioteam stündlich zwei Kurzberichte, zwei längere Magazinbeiträge sowie eine Nachrichtenmeldung anbieten, die vorwiegend in den ARD-Informationsprogrammen zu hören sein werden, heißt es weiter. Zum Auftakt gibt es den Trend der Börsen in Asien sowie die Analyse des Vortagshandels an der Wall Street und deren Auswirkungen auf den Kursverlauf der deutschen Aktien. Es folgen Berichte über die Markteröffnung und den Handelsverlauf in Deutschland sowie am Nachmittag über den Auftakt in New York. Am Abend zieht das Börsenteam ein Fazit des Tages. (pte)