Lusaka - Nach einem Ausbruch der Beulenpest sind in Sambia mindestens elf Menschen gestorben und 30 weitere ernsthaft erkrankt. Wie die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mitteilten, wurden Ärzteteams in die Provinz Patauke im Osten des Landes geschickt, nachdem die Todesfälle in der vergangenen Woche bekannt geworden waren. Die vor allem über Ratten übertragene Krankheit verläuft in der Regel tödlich, wenn sie nicht sofort behandelt wird. Die Beulenpest wurde erstmals 1936 in dem südafrikanischen Land registriert. Bei dem bisher schlimmsten Ausbruch in Sambia starben 1997 insgesamt 25 Menschen. (APA/AP)