Buenos Aires - Die Ausgrabung eines 70 Millionen Jahre alten Dinosaurierskeletts in Argentinien ist wegen Geldmangels gestoppt worden. Die Arbeiten ruhten bereits seit dem vergangenen Freitag, sagte der Paläontologe Jorge Calvo am Mittwoch. Mindestens umgerechnet rund 1,4 Millionen Schilling fehlten, um die Freilegung der Knochen des Titanosaurus zu finanzieren. Außerdem müsse noch eine Lagerhalle gebaut werden, um die Überreste zu beherbergen und zu untersuchen. Die Überreste waren im Februar in der Provinz Neuquen im Süden des Landes entdeckt worden. Der Titanosaurus gilt mit rund 40 Metern Länge und einer Höhe von 20 Metern als größter Dinosaurier. Die Tiere wogen schätzungsweise bis zu 100 Tonnen. Das 1.200 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Buenos Aires gelegene Gebiet in der Provinz Neuquen in Patagonien gilt als Eldorado für Paläontologen. In der Gegend wurden bereits zahlreiche Überreste von Dinosauriern gefunden. (APA)