Wien - Die E.ON AG, Düsseldorf, zählt mit einem Umsatz von rund 76 Mrd. Euro (1.046 Mrd. S) und über 200.000 Mitarbeitern zu den drei größten Industrieunternehmen Deutschlands. Die Holding ist im Juni 2000 aus dem Zusammenschluss der beiden Mischkonzerne VEBA und VIAG entstanden. E.ON will sich in Zukunft verstärkt auf die Kerngeschäftsfelder Energie und Spezialchemie konzentrieren. Von den zahlreichen anderen Geschäftsbereiche will sich der Energieriese trennen. Die schon länger geführten Kooperationsgespräche der OMV mit der E.ON scheinen zwischenzeitlich zum Stillstand gekommen zu sein. Die E.ON-Energieunternehmen versorgen den deutschen und europäischen Markt mit Strom, Fernwärme, Gas, Wasser und Mineralöl. Die Stromtochtergesellschaft E.ON Energie AG, München, entstand im Juli 2000 durch den Zusammenschluß von PreussenElektra und Bayernwerk und ist das zweitgrößte private Stromunternehmen in Europa. Durch Beteiligungen an elf regionalen Versorgungsunternehmen beliefert E.ON Energie 12 Millionen deutsche Kunden mit Strom. Außerdem ist das Unternehmen europaweit in mehr als einem Dutzend Ländern mit Beteiligungen und Kooperationen engagiert, insbesondere in Skandinavien, Russland, den baltischen Staaten, Polen, Tschechien, Ungarn, Italien, Schweiz und den Niederlanden. (APA)