Bild nicht mehr verfügbar.

APA-Foto: Roland Schlager
Graz - In der Steiermark wird von den Behörden damit gerechnet, dass demnächst ein "Schlussstrich" unter die so genannte "Schweineaffäre" gesetzt wird, was die amtlichen Betriebssperren betrifft: Wie der Landespressedienst am Donnerstag bekannt gab, sind nur mehr vier von ursprünglich 37 Schweinemästern davon betroffen. Mit der Aufhebung der noch verbleibenden Sperren sei "demnächst" zu rechnen, hieß es. Offen ist dagegen die Frage der rechtlichen Konsequenzen aus der Arzneimittel- und Medikamenten-Affäre, eine diesbezügliche Entscheidungen trifft nach Vorliegen sämtlicher Ermittlungsergebnisse die Staatsanwaltschaft. Der Verdacht auf missbräuchliche Verwendung von Medikamenten in der Ferkelaufzucht und in der Schweinemast war durch Anzeigen am 17. Jänner publik geworden. Innerhalb weniger Tage wurde daraus ein echter Krisenfall, nachdem immer mehr Schweinemäster unter den Verdacht des Medikamentenmissbrauchs und der unerlaubten Futtermittelbeimengungen gerieten. Beim Landesgendarmeriekommando für Steiermark wurde sogar unter der Leitung von Major Manfred Prasch eine zehnköpfige Sonderkommission eingesetzt, die zum Teil gemeinsam mit den Amtstierärzten sämtlichen Hinweisen nachging. (APA)