Wien - Die ÖVP-Bezirksvorsteher der Innenbezirke forderten am Donnerstag in einem Pressegespräch, die Parkraumbewirtschaftung in den Inneren Bezirken bis 22 Uhr auszudehnen. Bezirksvorsteher Dr. Richard Schmitz, Innere Stadt, regte außerdem an, eine Lösung für jene Parkpickerl-Besitzer zu suchen, die vorübergehend ein Ersatzauto benutzen, und daher nach der gegenwärtigen Rechtslage nicht "parkberechtigt" seien. Zahlen ohne Ware Bezirksvorsteherin Susanne Emmerling, Wieden, kritisierte, dass in den Abendstunden die Parkplätze der Bewohner der Innenbezirke durch nichtzahlende Parker aus anderen Bezirken und aus dem Umland verstellt seien. Bezirksvorsteher Erich Achleithner, Mariahilf, meinte, die Bürger zahlten für eine Ware, die nicht geliefert werden könne. Bezirksvorsteherin Margit Kostal, Josefstadt, schlug vor, dass die Parkpickerln nach 18 Uhr auch in Gastronomiebetrieben verkauft werden sollten. (red)