Straßburg - Das Europäische Parlament hat die NATO-geführte Kosovo-Friedenstruppe KFOR angesichts anhaltender Angriffe albanischer Rebellen zu entschlossenerem Handeln aufgefordert. Das Eindringen albanischer Extremisten in das Grenzgebiet zwischen dem Kosovo und Mazedonien müsse unbedingt verhindert werden, notfalls mit militärischen Mitteln, verlangte die Versammlung am Donnerstag in Straßburg. Die KFOR müsse energischer als bisher vorgehen, indem sie die Extremisten verhafte und der internationalen Verwaltung im Kosovo (UNMIK) übergebe. Appell an mazedonische Regierung An die Regierung von Mazedonien appellierte das Europaparlament, durch maßvolles und besonnenes Handeln eine Eskalation zu vermeiden. Im Kosovo müssten alle politischen Führer dafür sorgen, dass die Extremisten isoliert werden. Die politisch Verantwortlichen in der jugoslawischen Teilrepublik Montenegro mahnte die EU-Volkstretetung, das ohnehin fragile Gleichgewicht in der Region nicht noch zusätzlich zu gefährden. (APA)