Belgrad - Die jugoslawische Bundesregierung hat den 24. März zum "Tag der Erinnerung" an die NATO-Luftangriffe im Frühjahr 1999 erklärt, um die "Wahrheit über den Tod von Zivilisten" zu wahren. "Als Staat und Volk müssen wir das Übel in Erinnerung bewahren, das uns von anderen zugefügt worden ist, aber auch jenes, welches wir anderen zugefügt haben, um, wenn nichts anderes, eine Wiederholung des Übels zu vermeiden", teilte die Regierung in Belgrad mit. Die NATO-Luftangriffe, bei denen nach offiziellen Angaben fast 2000 Zivilisten getötet worden waren, hatten am 24. März 1999 begonnen. Der Vorschlag für den "Erinnerungstag" war vom jugoslawischen Präsidenten Vojislav Kostunica gekommen. (APA/APA)