Skopje - Die mazedonische Regierung lehnt Verhandlungen mit den albanischen Rebellen im Grenzgebiet zum Kosovo ab. Der gemäßigte Albanerführer Arben Xhaferi, dessen Partei DPA an der Regierung in Skopje beteiligt ist, drohte am Donnerstag, die Regierung bei Gesprächen mit den Rebellen scheitern zu lassen. "DPA ist bereit, die politische Bühne zu verlassen, wenn sie (die Rebellen) Gesprächspartner finden, mit denen sie ihre Zeile erreichen können" sagte Xhaferi nach einem Bericht der Tageszeitung "Fakti". Die UCK-Guerilla will das Land in zwei Teile trennen, die künftig als "bi-nationale" Konföderation von Slawen und Albanern bestehen sollen. Die Demokratische Albaner-Partei (DPA) ist in einer Koalition unter Führung der rechtsnationalistischen VMRO-DPMNE ("Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation - Demokratische Partei für die Nationale Einheit") von Ministerpräsident Ljubco Georgievski an der Regierung beteiligt und hatte die Aktivitäten der UCK-Rebellen öffentlich kritisiert. (APA/dpa)