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Foto: Reuters/ X00350/ DIMITAR DILKOFF
Graz - Dem "Dauerbrenner" Alkohol sagt die steirische Fachstelle für Drogenprävention "Vivid" den Kampf an. Rund vier Prozent der heimischen Bevölkerung seien alkoholkrank. In einzelnen Bezirken, wie im oststeirischen Feldbach, liege die jährliche Mortalität infolge chronischer Lebererkrankungen mit 54 je 100.000 Einwohner besonders hoch. "Wir müssen vor allem im Alltag der Menschen ansetzen", erklärte "Vivid"-Geschäftsführerin Claudia Kahr am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Graz. Deshalb bilde auch der Ausbau der Regionalstellen, wie in der Südoststeiermark, den heurigen Arbeitsschwerpunkt. Info-Kampagnen wie "Jeder Schluck zu seiner Zeit" und die Ausbildung von Lehrern im Umgang mit suchtgefährdeten Jugendlichen sollen verstärkt werden. Unsicher ist noch, ob "Vivid" auch heuer mit 5,7 Millionen Schilling seitens des Landes unterstützt wird. Aber: "Die Suchtprävention hat absolute Priorität", versichert Gesundheitslandesrat Günter Dörflinger (SP). Notfalls müssten andere Projekte gekürzt werden. (koe, DER STANDARD, Print- Ausgabe 16. März 2001) Info: 0316-82 33 00;