Paris/Saint-Martin - Bei einem Bootsunglück vor der Küste der Antilleninsel Saint-Martin sind mindestens 15 Menschen umgekommen. Auf dem kleinen Boot hätten sich in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) etwa 40 illegale Einwanderer aus der Dominikanischen Republik gedrängt, berichtete die Polizei. Es kenterte etwa 11 Kilometer vor der Küste der Insel. 15 Leichen wurden aus dem Wasser geborgen, zwei Menschen unter Schock lebend aus dem Meer gerettet. An der Such- und Rettungsaktion beteiligten sich französische, niederländische sowie amerikanische Schiffe und Flugzeuge. Auch Freizeitboote suchten nach Überlebenden des Dramas. Saint-Martin mit etwa 30.000 Einwohnern ist Teil der nördlichen Kleinen Antillen. Die Insel gehört seit Jahrhunderten je zur Hälfte zu Frankreich und zu den Niederlanden.(APA)