Mailand - Der italienische Telekommunikationsanbieter Wind hat seine Umsätze im Jahr 2000 zwar verdreifacht, den Nettoverlust dabei aber nahezu verdoppelt. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 223 Prozent auf 1,32 Mrd. Euro (18,2 Mrd. S). Der Betriebsverlust erhöhte sich dabei jedoch um 37 Prozent von 572 auf 768 Mill. Euro, der Nettoverlust gar um 77 Prozent von 420 auf 742 Mill. Euro. Ein ausgeglichenes Betriebsergebnis wird erst im Jahre 2003 erwartet. An der Wind ist die staatliche Elektrizitätsgesellschaft Enel mit 56,6 Prozent und France Telecom 43,4 Prozent beteiligt. Grund für die schlechte Ertragslage seien laut Wind die mit der Startphase verbundenen Investitionen in der Höhe von rund 3 Mrd. Euro (1999: 874 Mill. Euro). Die Ausgaben im Jahr 2000 bezogen sich vor allem auf die technische Infrastruktur, den Ausbau des Mobilfunknetzes und die erste Anzahlung für die im vergangenen Herbst ersteigerte UMTS-Lizenz. (APA)