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Tel Aviv - Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon ist am Sonntag in die USA gereist, um mit Präsident George W. Bush über den Nahost-Friedensprozess zu beraten. Bei seiner ersten Auslandsreise seit seinem Amtsantritt wolle er die besonderen Beziehungen Israels mit den Vereinigten Staaten stärken, sagte Sharon vor seinem Abflug. Er werde der US-Regierung die Positionen der neuen israelischen Regierung erläutern. Israel und die USA hätten die gleichen Interessen in der Region. Beiden sei an Stabilität und Widerstand gegen den Terrorismus gelegen. Neben Gesprächen mit Bush stehen Treffen mit Außenminister Colin Powell, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, CIA-Chef George Tenet und mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan auf dem Programm des israelischen Regierungschefs. Sharon hatte die Einladung der US-Regierung unmittelbar nach seiner Vereidigung am 7. März erhalten. Er wird am Dienstag mit Bush zu einem einstündigen Gespräch zusammentreffen. Die USA haben Israel aufgefordert, die Abriegelung palästinensischer Städte zu lockern, um eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in den Selbstverwaltungsgebieten Palästinas zu ermöglichen. (APA/AFP/Reuters/AFP)