Die MP3-Tauschbörse Napster versucht, einen Gegenangriff auf die Musikindustrie zu starten. Nachdem das Unternehmen es nicht schaffte, die von der Musikindustrie erwirkte 72-Stunden-Frist zur Sperrung urheberrechtlich geschützter Werke einzuhalten, ruft es nun seine verbliebenen Fans zum Protest auf. "Action" Wer die Homepage der Musik-Tauschbörse ansurft, wird - mittels Pop-Up-Windows - mit der Aufforderung begrüßt, dem "Napster Action Network" beizutreten: "Napster ist unter Beschuss! Die Plattenindustrie wird nicht Ruhe geben, bis sie das File-Sharing unterbunden hat. Wir werden ihnen das aber nicht durchgehen lassen." Der Aufruf ist auch im Tausch-Client eingeblendet. Fragen Wer dem "Action Network" beitritt, wird aufgefordert: "Lass uns wissen, was du tun willst und wir werden Dir sagen, was Du wann tun kannst." Weiter heißt es, die gerichtlichen Entscheidungen "werfen mehr Fragen auf als sie beantworten - und es kommen noch mehr Urteile auf uns zu". (red/heise)