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Foto: APA/dpa/Holger Hollemann
Wien - Auf Grund des vermehrten Auftretens von der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Europa hat der Safaripark Gänserndorf beschlossen, den Tierpark nicht am 1. April, sondern erst eine Woche später zu öffnen. Es sei zwar noch kein Fall in Österreich aufgetreten, doch wolle man bis dahin die im Safaripark lebenden Wildtiere durch entsprechend strikte Vorsorgemaßnahmen schützen, hieß es heute, Montag, in einer Aussendung. Grundlage für diese Entscheidung seien eingehende Beratungen von Veterinären, Amtstierärzten und von dem wissenschaftlichen Beirat des Parks gewesen. Der Safaripark Gänserndorf wurde in drei Zonen unterteilt, Seuchenteppiche sind an allen Ein- und Ausfahrten angelegt worden. Das Personal wurde entsprechend geschult und das Begehen des Tiergartens auf das für die Pflege der Tiere notwendige Maß reduziert. Betriebsfremde Personen dürfen das Gelände nur mehr in Begleitung eines Mitarbeiter und in unbedingt nötigen Fällen - wie Veterinäre oder technisches Servicepersonal - betreten. Der Safaripark sieht jedoch den kommenden Wochen positiv entgegen, sagte Geschäftsführer Georg Scheifinger. "Tritt bis dahin kein MKS-Fall in Österreich auf, sperren wir am 7. April auf. Falls doch, werden wir wahrscheinlich sowieso von Amtswegen her geschlossen." (APA)