Eine oft zu nachlässige Behandlung des Notebooks bemängelt das Service-Zentrum der Regensburger Firma IME , die sich auf Dienstleistungen rund um den mobilen Computer spezialisiert hat. Es sei mehr als erstaunlich, wie schlecht viele Notebooks ganz offensichtlich behandelt würden, erklärte das bayerischen Unternehmen in einer Bilanz seines Reparaturdienstes, wo monatlich rund 400 mobile Computer instand gesetzt werden. Brotkrümel oder Marmeladenreste Die 14 Mitarbeiter des Wartungszentrums von IME stoßen nach eigenen Angaben immer wieder auf Brotkrümel oder Marmeladenreste in der Tastatur. Druckstellen auf dem Bildschirm oder Spuren von Stürzen seien weitere Hinweise auf unachtsame Behandlung. "Am schlimmsten sind die Fälle, in denen Bier ins Notebook gelaufen ist", erklärte der Leiter des Service-Zentrums, Christian Dittrich. Bier sei für die filigrane Technik so aggressiv wie nur wenige andere Flüssigkeiten. Nie auf den Beifahrersitz des Autos legen Dittrich empfiehlt, das Notebook immer nur in möglichst hochwertigen Taschen zu transportieren und nie auf den Beifahrersitz des Autos zu legen - bei einer Notbremsung sei schon manches Notebook zerstört worden. Am Arbeitsplatz sollten Bier, Cola oder Kaffee wenn überhaupt, dann möglichst weit von der Tastatur entfernt hingestellt werden. Und wenigstens einmal in der Woche sollten Gehäuse und Bildschirm mit geeigneten Reinigungsmitteln und einem weichen Tuch gereinigt werden. Gute Erfahrungen hat der IME-Experte dabei mit Brillenputztüchern gemacht. (APA/AP)