New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat am Dienstag einen von Frankreich eingebrachten Resolutionsentwurf über die Lage in Mazedonien erörtert. Darin wird die extremistische Gewalt in Mazedonien und Südserbien verurteilt. Die Untergrundkämpfer werden aufgefordert, ihre Waffen niederzulegen. Differenzen müssten über einen Dialog ausgeräumt werden, die Gewalt stelle eine Gefahr für die Sicherheit und Stabilität der gesamten Region dar. In dem Entwurf werden die politischen Führer der Albaner im Kosovo und in Mazedonien aufgerufen, Gewalt und Intoleranz öffentlich zu verurteilen und ihren Einfluss geltend zu machen, um den Frieden wiederherzustellen. "Es darf keinen Zufluchtsort für Extremisten geben", heißt es weiter. Der russische UNOBotschafter Sergej Lawrow erklärte, der Resolutionsentwurf gehe nicht weit genug. Russland fordere eine Verurteilung "terroristischer Aktivitäten" und die Feststellung, dass die Gewalt von "bewaffneten Gruppen ethnischer Albaner" ausgehe. Ferner müsse festgehalten werden, dass der Sicherheitsrat bei einem Andauern der Gewalt bereit sei, weitere Schritte zur Wiederherstellung des Friedens zu prüfen. (APA/AP)